Berliner Europarunde zur Änderung der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG
Das IEGUS Institut veranstaltet in Kooperation mit der EU-Kommission, Vertretung in Deutschland, in unregelmäßigen Abständen Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen europapolitischen Themen mit Bezug zum Gesundheitswesen. Diese sollen dazu beitragen, europarechtliche Entwicklungen transparent zu machen und frühzeitig zu kommunizieren, damit die zu erwartenden Auswirkungen durch die einzelnen Akteure in Deutschland auch entsprechend früher antizipiert und strategisch umgesetzt werden können.
Am 24. April 2012 stand der aktuelle Vorschlag der EU-Kommission zur Änderung der Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG auf der Agenda der Berliner Europarunde. Jürgen Tiedje, Leiter des Referats Freizügigkeit von Fachkräften in der Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen, erläuterte zu Beginn den Reformbedarf aus Sicht der Kommission, die einzelnen Elemente des Vorschlags und den aktuellen Stand des Verfahrens (lesen Sie hier seine Präsentation). Es folgten Statements seitens des Bundesministeriums für Gesundheit und des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK). Lesen Sie hier den gesamten Bericht.
Neuer Handlungskatalog zur Arbeitskräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen in der Pflegebranche
Der Fachkräftemangel in Pflegeberufen ist bereits Realität – in allen Bundesländern, mit Ausnahme von Brandenburg, liegt die Zahl der offenen Stellen in der Altenpflege über der Zahl der als arbeitslos gemeldeten Personen mit entsprechender Qualifikation. Die Situation wird sich angesichts der demografischen Entwicklung künftig verschärfen. Um die Herausforderungen zu meistern, müssen vor allem kleine und mittlere Unternehmen neue Wege beschreiten – der Handlungskatalog, den das IEGUS Institut gemeinsam mit den Partnern VDI/VDE + IT und der Universität Konstanz im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie erarbeitet hat, wird sie dabei unterstützen.
Leitfaden für Prävention im Gesundheitswesen erschienen
Dieser Leitfaden, an dem auch contec und das IEGUS Institut mitgewirkt haben, ist soeben erschienen und kann kostenfrei...
auf dieser Seite bei der EU heruntergeladen werden (PDF, 284 Seiten, englisch).
Der Leitfaden präsentiert die aktuellen technischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse in Bezug auf die Prävention der wichtigsten Risiken im Gesundheitswesen. Ein praktisches Instrument für die Identifikation von Gesundheits- und Sicherheitsrisiken und eine Hilfe bei der Einführung von Präventionsmaßnahmen.
Alternativ ist dort auch eine gedruckte Version zu bestellen. Eine französische und eine deutsche Ausgabe sind angekündigt.
Ihre Ansprechpartnerin zu diesem Thema:
Leiterin des IEGUS Instituts
Berliner Europarunde zur Änderung der EU-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG
In unregelmäßigen Abständen initiiert das IEGUS Institut in Kooperation mit der EU-Kommission, Vertretung in Deutschland, Diskussionsveranstaltungen zu aktuellen europapolitischen Themen mit Bezug zum Gesundheitswesen. Diese sollen dazu beitragen, europarechtliche Entwicklungen transparent zu machen und frühzeitig zu kommunizieren, damit die zu erwartenden Auswirkungen durch die einzelnen Akteure in Deutschland auch entsprechend früher antizipiert und strategisch umgesetzt werden können.
Die nächste Berliner Europarunde findet statt am Dienstag, 24. April 2012 in der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland. Als Referent wird Herr Jürgen Tiedje, Leiter des Referats Freizügigkeit von Fachkräften in der Generaldirektion Binnenmarkt und Dienstleistungen in der EU-Kommission, teilnehmen. Er wird als federführender Ansprechpartner für die Modernisierung der EU-Richtlinie zur Anerkennung von Berufsqualifikationen die Ziele der Richtlinienanpassung und die wichtigsten Änderungen vorstellen. Anschließend wird mit den Gästen diskutiert. Moderiert wird die Veranstaltung durch Frau Dr. Grit Braeseke, Leiterin des IEGUS Instituts.
Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an Frau Kati Wodtke unter JLIB_HTML_CLOAKING oder (0234) 45273-73.
Ärzteblatt zur IEGUS-Tagung "Patientenmobilität"
In Heft 14 vom 6. April schreibt das Ärzteblatt über die IEGUS-Tagung "EU-Richtlinie zur Patientenmobilität - auf dem Weg in die Praxis". Die EU-Richtlinie soll den Patienten europaweite Freizügigkeit bei der Inanspruchnahme grenzüberschreitender Gesundheitsversorgung ermöglichen. Das Blatt zitiert Fachleute mit der Befürchtung, der Zeitrahmen zur Umsetzung dieses Vorhabens könne sich als zu knapp erweisen.
Lesen Sie den ganzen Artikel beim Ärzteblatt mit weiterführenden Links.
Praktikum oder Abschlussarbeit beim IEGUS Institut
Das IEGUS Institut für Europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft GmbH bietet Gelegenheit zur Bearbeitung spezifischer Themenschwerpunkte im Rahmen eines Praktikums oder einer Abschlussarbeit.
Lesen sie hier mehr zum Thema.
Tagung „EU-Richtlinie zur Patientenmobilität – auf dem Weg in die Praxis“ am 7. Februar 2012 in Berlin
Am 24. April 2011 ist die Richtlinie über die Ausübung der Patientenrechte in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung in Kraft getreten. Diese zielt darauf ab, den Zugang zu einer sicheren und hochwertigen grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung in den EU-Ländern zu verbessern. Am 7. Februar 2012 hatte das Europa-Institut der Diakonie Neuendettelsau mit dem IEGUS Institut als Kooperationspartner die Tagung „EU-Richtlinie zur Patientenmobilität – auf dem Weg in die Praxis“ veranstaltet. Gefördert wurde die Tagung vom Bundesministerium für Gesundheit. Interessenvertreter aus Deutschland diskutierten hier erste Vorschläge zur konkreten Umsetzung und tauschten sich mit Vertretern der Gesundheitsministerien anderer EU-Mitgliedstaaten aus. Einen Tagungsbericht nebst Vortragsfolien finden Sie unter folgendem Link.
Innovationsimpulse der Gesundheitswirtschaft - Auswirkungen auf Krankheitskosten, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung
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Die Ergebnisse des gleichnamigen Forschungsprojektes im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, das IEGUS gemeinsam mit der TU Berlin durchgeführt hat, sind nun in Form einer Broschüre vom BMWi veröffentlicht worden.
(Download PDF, 68 Seiten, 3 MB).
Projekt FrauKE – Frauen. Karrieren. Entwickeln
In dem Forschungsprojekt FrauKE geleitet von dem Institut Social Concepts (SO.CON) der Hochschule Niederrhein engagieren sich die contec GmbH und das IEGUS Institut bei der Identifizierung von Potenzialen für „Frauen in Führung“ im Gesundheits- und Sozialwesen.