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Institut für Europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft

Aktuelles aus dem Institut:

è  Interview mit Dr. Grit Braeseke zur Gründung des Instituts
è  IEGUS Empfang auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit Berlin 2008
è  IEGUS in der Presse

Interview mit Dr. Grit Braeseke zur Gründung des Instituts

Auf dem dynamisch wachsenden Feld des Gesundheitswesens gewinnen europäische Themen zunehmend an Bedeutung. Das im Jahre 2007 neu gegründete Institut für Europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft IEGUS mit Sitz in Berlin trägt dieser Entwicklung Rechnung und strebt an, den Wandel im Gesundheitswesen aktiv mitzugestalten. Im Gespräch stellt sich die Leiterin des Instituts, Dr. Grit Braeseke, vor und erläutert die Ziele der Einrichtung. 

Frau Dr. Braeseke, seit Ende April leiten Sie das neu gegründete Institut für Europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft IEGUS in Berlin. Ein folgerichtiger Schritt in Ihrer bisherigen Laufbahn?

Braeseke: Ich denke schon. Seit dreizehn Jahren arbeite ich in der Gesundheitswirtschaft. Zunächst war ich beim WISO Institut für Wirtschaft & Soziales beschäftigt, wo wir zahlreiche gesundheits- und sozialpolitische Studien und Gutachten erstellt sowie Symposien und Tagungen veranstaltet haben. Ab 1998 war ich bei WISO Consulting als Prokuristin hauptsächlich in den Bereichen Beratung und Veranstaltung von Kongressen tätig – besonders hervorzuheben ist hier der Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit...


... für den Sie federführend zuständig waren? 

Braeseke: Der Hauptstadtkongress wurde von Beginn an konzeptionell von mir begleitet, ich stand dessen Partnern während der gesamten Vorbereitung über jeweils ein Jahr beratend zur Seite. Dadurch habe ich die gesamte Bandbreite der Themen, die aktuell im Gesundheitswesen diskutiert werden, kennen gelernt. Persönlich habe ich schwerpunktmäßig die Programmarbeit des Ärzte- und Pflegekongresses betreut, aber auch die internationalen Kontakte in die EU und zur USA aufgebaut und gepflegt. Mit der Neugründung des IEGUS-Instituts eröffnet sich nun ein großer thematischer und inhaltlicher Gestaltungsspielraum. Bei IEGUS sehe ich die Chance, konzeptionell zu arbeiten, neue Lösungen in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft zu entwickeln und voran zu treiben. Und dies nicht nur beschränkt auf Deutschland, sondern auch darüber hinaus im europäischen Rahmen. 


In der Gesundheits- und Pflegebranche gibt es bereits mehrere renommierte Forschungsinstitute. Wo ist die Marktlücke für IEGUS?

Braeseke:
Sowohl an Universitäten als auch in der Privatwirtschaft gibt es in der Tat viele gesundheitswissenschaftliche Institute, weniger allerdings in den Bereichen Pflege und Sozialwirtschaft. Gleichzeitig ist hier der Bedarf an praxisnaher Forschung hoch, sei es aufgrund aktueller gesetzgeberischer Maßnahmen oder der Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft. Nicht zuletzt spielt auch Europa und der europäische Binnenmarkt im sozialen Sektor eine immer größere Rolle – Strategien, wie diesem Wandel zu begegnen ist, fehlen den Akteuren aber noch größtenteils.

Welche Ziele haben Sie sich in diesem Zusammenhang mit IEGUS kurz- und mittelfristig gesetzt?

Braeseke: Kurzfristig soll das Institut zunächst in der Branche bekannt gemacht werden. Am ehesten kann dies mit ersten inhaltlichen Ergebnissen gelingen. Wir werden uns zunächst auf Themen konzentrieren, die sich mit den wandelnden Arbeitsbedingungen in stationären und ambulanten Einrichtungen beschäftigen. Ärzte- und Pflegekräftemangel, aber auch medizinisch-technischer Fortschritt führen dazu, dass althergebrachte Formen der Arbeitsorganisation in den Einrichtungen überdacht werden müssen. Hier wollen wir erste Lösungsansätze entwickeln.

Ihr Leitmotiv lautet „for better health and care“. Wie wollen Sie dies verstanden wissen?

Braeseke:
Das Leitmotiv soll zunächst einmal darauf hinweisen, in welcher Branche sich das Institut bewegt. Außerdem verdeutlicht es, dass Lösungen zur Veränderung der Prozesse und Strukturen in der Gesundheits- und Pflegebranche mit dem Ziel einer Verbesserung von Versorgungsqualität und Versorgungsniveau erarbeitet werden.

é Das Gespräch führte Meiko Merda

IEGUS-Empfang auf dem Hauptstadtkongress Berlin am 05. Juni 2008

zur Bildergalerie:

é Photos: contec GmbH

IEGUS in der Presse

Modell USA: 5-Sterne-Rating für Pflegeheime?
In der care invest beantwortet Dr. Grit Braeseke Fragen zu einem 5-Sterne-Rating für Pflegeheime nach amerikanischem Vorbild. Der ganze Artikel hier.

Ein Blick auf Integrationserfolge
"DerWesten", das Portal der WAZ-Mediengruppe, berichtete am 30.10.08 über die 13. Metropolis-Konferenz zum Thema Migration und Integration, die vom 27. - 31. Oktober in Bonn stattfand und zitiert dabei auch Meiko Merda von IEGUS.  Hier der ganze Artikel.


IEGUS blickt über den Tellerrand

Neues Institut für Europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft stellte sich auf dem Hauptstadtkongress vor

(lifepr) Berlin, 10.06.2008 - Auf dem dynamisch wachsenden Feld des Gesundheitswesens gewinnen europäische Themen zunehmend an Bedeutung. Das im April dieses Jahres an den Start gegangene Institut für Europäische Gesundheits- und Sozialwirtschaft GmbH IEGUS (www.iegus.eu) mit Sitz in Berlin trägt diesen Entwicklungen Rechnung und wird den Wandel aktiv mitgestalten. Während des Hauptstadtkongresses stellte sich IEGUS einem interessierten Publikum vor. Die Leiterin des Instituts, Dr. Grit Braeseke, zuvor langjährige Prokuristin bei WISO Consulting und Verantwortliche für die Organisation des Hauptstadtkongresses, erläuterte die Kompetenz sowie die Ziele von IEGUS. Danach ist das Institut Ansprechpartner für praxisnahe Konzepte, Studien und Gutachten zu aktuellen Herausforderungen der Branche und steht für die systematische Weiterentwicklung des europäischen Gesundheits- und Sozialsektors. Darüber hinaus verfügt das Team über umfangreiche Kontakte zu gesundheits- und sozialwirtschaftlichen Gremien vieler europäischer Länder und der EU-Kommission. "Das Netzwerk erstreckt sich von den USA bis nach Russland", so Braeseke.

Als erste laufende Projekte des IEGUS nannte die Institutsleiterin: [...]

- In Kooperation mit der School of Management der Erasmus Universität Rotterdam führt das IEGUS Institut derzeit eine Studie durch, die dem Thema "Effizienz von Organisationsstrukturen im Krankenhaus" zuzuordnen ist und die Auswirkungen des Führungsstils von Managern und leitenden Angestellten untersucht. "Studienergebnisse in US-amerikanischen Krankenhäusern legen nahe, dass ein respektvoller Umgang mit Mitarbeitern erheblich dazu beitragen kann, den wirtschaftlichen Erfolg der ganzen Einrichtung deutlich zu steigern. Auch das Image eines Krankenhauses lässt sich mittels eines veränderten Führungsstils verbessern - in Zeiten des Fachkräftemangels ist dies ein deutlicher Wettbewerbsvorteil", sagte Braeseke. IEGUS und die Rotterdam School of Management wollen feststellen, inwieweit in deutschen Krankenhäusern ähnliche Konstellationen vorhanden sind und welche Schlussfolgerungen hinsichtlich der Überführung dieser Erkenntnisse in die Managementpraxis gezogen werden können.
Quelle: www.lifepr.de

é